Willkommen in meiner logopädischen Praxis

Praxis für Logopädie in Beilstein

Sprache, Stimme, Schlucken und Hören - Kommunikation in guten Händen.

In meiner Praxis finden Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine ruhige, individuelle und persönliche Begleitung bei Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen.

DIE GRENZEN MEINER SPRACHE BEDEUTEN DIE GRENZEN MEINER WELT.
LUDWIG WITTGENSTEIN
Christine Mörz in der Logopädiepraxis
Ich therapiere: Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Therapie für verschiedene Altersgruppen.

Meine Praxis ist: Barrierefrei im Ortskern

Zentral gelegen und gut erreichbar.

Ich komme zu Ihnen: Hausbesuche sind möglich

Bei Bedarf auch außerhalb der Praxis.

Seit 2012 im Ortskern

Eine helle, gut erreichbare Praxis mitten in Beilstein.

Ich habe meine Praxis für Logopädie im Jahr 2012 im Ortskern der Stadt Beilstein eröffnet. Sie liegt in der Kelterstraße 10, ist mit allen Verkehrsmitteln bequem erreichbar und verfügt über einen barrierefreien Zugang.

Seit 2012

Im Ortskern der Stadt Beilstein eröffnet.

Mitten in Beilstein

Kelterstraße 10, 71717 Beilstein.

Helle, freundliche Räume

Wartezimmer und Behandlungsraum sind hell und freundlich gestaltet.

Barrierefrei erreichbar

Der Zugang zu meiner Praxis ist barrierefrei.

Hausbesuche nach Absprache

Ich kann alle Leistungen nach Vereinbarung auch als Hausbesuch erbringen.

Behandlungsraum der Logopädiepraxis in Beilstein
Kelterstraße 10, 71717 Beilstein Barrierefrei erreichbar Hausbesuche nach Vereinbarung.

Einblicke in meine Praxis

Einblicke in Räume und Atmosphäre

Helle Räume, ruhige Gestaltung und eine klare Umgebung schaffen einen Rahmen, in dem Therapie konzentriert und persönlich stattfinden kann.

Weitere Eindrücke

Ein kleiner Praxis-Bildband aus Räumen, Material und Ankommen.

Leistungsspektrum

Therapie für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

In meiner Praxis begleite ich Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei Themen rund um Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Hören. Mein Leistungsspektrum umfasst Beratung, Prävention, Diagnostik und Therapie: individuell abgestimmt auf die jeweilige Situation.

Beratung in der Logopädie Beratung

Erste Fragen klären

Persönliche Orientierung zu logopädischen Themen, möglichen Auffälligkeiten und sinnvollen nächsten Schritten.

Diagnostik in der Logopädie Diagnostik

Genau hinsehen und hinhören

Fachliche Einschätzung als Grundlage für eine passende Behandlung.

Therapie in der Logopädie Therapie

Gezielt arbeiten

Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Saug-/Schluckstörungen sowie Hörtraining nach Cochlea Implantation.

Zielgruppen

Logopädische Therapie für Säuglinge

Säuglinge

Bei Saug- und Schluckstörungen im Säuglingsalter können verkürzte Zungen- oder Lippenbänder die Nahrungsaufnahme erschweren. In solchen Fällen unterstütze ich in Zusammenarbeit mit spezialisierten Zahnärztinnen, Zahnärzten oder Kieferchirurginnen und Kieferchirurgen dabei, ein physiologisches Saug- und Schluckmuster aufzubauen und die Beweglichkeit der Zunge gezielt zu verbessern.

Kindertherapie in der Logopädie

Kinder & Jugendliche

In der kindlichen Entwicklung können unterschiedliche Störungen oder Entwicklungsverzögerungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und des Schluckens auftreten. In meiner Praxis für Logopädie in Beilstein unterstütze ich Kinder und Jugendliche in den folgenden Therapiebereichen individuell und altersgerecht.

Erwachsenentherapie in der Logopädie

Erwachsene

Bei Erwachsenen können Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen behandelt werden. Beratung, Prävention, Diagnostik und Therapie orientieren sich dabei an der persönlichen Situation und den Anforderungen im Alltag. Ergänzend biete ich Hörtraining nach einer CI-Implantation sowie weitere Angebote im Bereich Zusatzleistungen an.

Therapiebereiche

Sprachentwicklungsstörungen

Sprachentwicklungsstörungen können das Sprachverständnis, den Wortschatz, das Sprechen und die Grammatik betreffen. Sie können angeboren sein oder im Zusammenhang mit Hörstörungen, einer Autismus-Spektrum-Störung, Trisomie 21 oder anderen Beeinträchtigungen auftreten. In der logopädischen Therapie werden die sprachlichen Fähigkeiten des Kindes individuell und altersgerecht gefördert.

Artikulationsstörungen

Bei Artikulationsstörungen werden bestimmte Laute oder Lautverbindungen nicht korrekt ausgesprochen. Phonologische Aussprachestörungen betreffen den Einsatz der Laute im Sprachsystem: Die Laute können teilweise korrekt gebildet, aber vertauscht oder falsch verwendet werden. Bei phonetischen Aussprachestörungen liegt ein Muskel- oder Bewegungsproblem zugrunde. Eine weitere Form ist die verbale Entwicklungsdyspraxie, bei der die Planung und Steuerung der Sprechbewegungen beeinträchtigt ist. In der logopädischen Therapie werden Aussprache und Verständlichkeit gezielt gefördert.

Redeflussstörungen

Zu den Redeflussstörungen gehören Stottern und Poltern. Beim Stottern wird der Redefluss durch Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden unterbrochen. Zusätzlich können weitere Begleitsymptome auftreten. Poltern zeigt sich durch einen schnellen und unregelmäßigen Redefluss. Möglich sind außerdem Auffälligkeiten der Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Artikulation, Formulierungsprobleme sowie ein eingeschränktes Störungsbewusstsein. Die logopädische Therapie unterstützt einen leichteren und sichereren Umgang mit dem Sprechen.

Kindliche Stimmstörungen

Kindliche Stimmstörungen können sich durch lang anhaltende Heiserkeit, eine eingeschränkte Belastbarkeit der Stimme oder eine Aphonie zeigen, bei der die Stimme vollständig ausbleibt. Zusätzlich können Missempfindungen im Halsbereich auftreten, die sich zum Beispiel durch häufiges Räuspern oder Husten bemerkbar machen. In der logopädischen Stimmtherapie werden ein gesunder Stimmgebrauch und die Belastbarkeit der Stimme altersgerecht gefördert.

Hörstörungen

Hörstörungen bei Kindern umfassen Hörschädigungen sowie auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, kurz AVWS. Bei einer AVWS liegt keine Störung des Hörorgans vor. Stattdessen sind die Wahrnehmung und Verarbeitung gehörter Informationen im Gehirn beeinträchtigt. Betroffen sein können Bereiche wie Lokalisation, Diskrimination, Selektion oder dichotisches Hören. Die logopädische Therapie unterstützt die Verarbeitung und das Verstehen gesprochener Sprache.

Orofaziale Dysfunktionen

Eine orofaziale Dysfunktion ist eine Funktionsstörung im Mund- und Gesichtsbereich. Betroffen sein können Funktionen wie Saugen, Schlucken, Kauen und Sprechen, ohne dass die Muskelfunktion grundsätzlich beeinträchtigt ist. Mögliche Symptome sind eine unphysiologische Zungenruhelage, eine offene Mundhaltung, ein Schluckmuster mit Zungenvorschub oder Habits wie Lippenlecken und Fingerlutschen. Physiologische Bewegungsabläufe sind grundsätzlich möglich und können in der logopädischen Therapie gezielt erlernt werden.

Myofunktionelle Dysfunktionen

Eine myofunktionelle Dysfunktion betrifft die Muskelfunktion im Mund- und Gesichtsbereich. Ursachen können neurologische, neuromuskuläre oder syndromale Erkrankungen sein. Dabei können eine zu hohe oder zu geringe Muskelspannung, eine unzureichende Entspannung oder ein gestörtes Zusammenspiel der Muskulatur vorliegen. Mögliche Symptome sind eine offene Mundhaltung, eine interdentale Zungenposition, Drooling sowie Schluckstörungen mit Aspiration, Leaking oder mangelnder Boluskontrolle. Physiologische Funktionen sind häufig nur schwer erlernbar oder nicht vollständig möglich.

Hörtraining

Nach einer Cochlea-Implantation (CI) muss das Gehirn neue Höreindrücke Schritt für Schritt einordnen. Ein alltagsnahes Hörtraining unterstützt diesen Lernprozess und begleitet die Nachsorge beim Verstehen von Sprache, Geräuschen und unterschiedlichen Kommunikationssituationen.

Schluckstörungen (Dysphagie)

Schluckstörungen, sogenannte Dysphagien, treten häufig im Zusammenhang mit neurologischen oder tumorbedingten Grunderkrankungen auf. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel Schlaganfälle, Morbus Parkinson, Schädel-Hirn-Traumata, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Demenzerkrankungen oder Verletzungen. Probleme können bei der Aufnahme, beim Zerkleinern oder beim Transport von Nahrung und Flüssigkeiten auftreten. Mögliche Symptome sind häufiges Verschlucken oder Husten während beziehungsweise direkt nach dem Essen, das Austreten von Speichel oder Nahrung aus dem Mund (Drooling), Schwierigkeiten beim Schlucken von Speichel, Nahrungsreste im Mund sowie Aspirationen, bei denen Nahrung oder Flüssigkeit in die Atemwege gelangt.

Sprachstörungen (Aphasie)

Eine Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die durch eine Schädigung des Gehirns hervorgerufen wird. Betroffen sein können alle sprachlichen Bereiche: Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Beim Sprechen können beispielsweise semantische Paraphasien auftreten, etwa „Katze“ statt „Hund“, oder phonematische Paraphasien wie „Kisch“ statt „Tisch“. Vergleichbare Fehler sind auch beim Lesen und Schreiben möglich und werden als Paralexien beziehungsweise Paragraphien bezeichnet. Weitere Schwierigkeiten können sich beim Benennen, Nachsprechen und in der Spontansprache zeigen. Auch das Verstehen von Wörtern, Sätzen oder Aufforderungen, das Leseverständnis sowie das freie Schreiben, Abschreiben und Schreiben nach Diktat können beeinträchtigt sein.

Sprechstörungen (Dysarthrophonie)

Eine Dysarthrophonie ist eine erworbene neurogene Störung der Sprechmotorik. Mögliche Ursachen sind unter anderem Morbus Parkinson, Schlaganfälle oder Schädel-Hirn-Traumata. Die Störung kann sich durch einen behauchten oder gepressten Stimmklang, eine eingeschränkte Sprechatmung und eine gestörte Koordination von Atmung und Stimme äußern. Weitere mögliche Symptome sind eine schwankende Sprechlautstärke oder Tonhöhe, verlangsamtes oder schwer verständliches Sprechen, eine monotone Sprechweise, vermehrter Speichelfluss oder ein vollständiger Ausfall der Stimme (Aphonie).

Sprechapraxie

Eine Sprechapraxie kann unter anderem durch ein Schädel-Hirn-Trauma, entzündliche Prozesse im Gehirn oder einen Hirntumor entstehen. Dabei sind Hirnregionen geschädigt, die für die Planung und Ausführung von Sprechbewegungen zuständig sind. Mögliche Symptome sind lautliche Abweichungen, entstellte, ersetzte oder vertauschte Laute, eine auffällige Wortbetonung und eine silbische Sprechweise. Häufig zeigen sich Suchbewegungen der Artikulationsorgane, mimische Mitbewegungen oder Anspannungen im Hals- und Gesichtsbereich. Die Schwierigkeiten treten häufig am Wortanfang auf und können sich bei Wiederholungen unterschiedlich zeigen.

Stimmstörungen (Dysphonie/Aphonie)

Stimmstörungen äußern sich häufig durch eine eingeschränkte stimmliche Belastbarkeit sowie durch eine akute oder anhaltende Veränderung des Stimmklangs. Unterschieden werden organische und funktionelle Stimmstörungen. Organische Stimmstörungen gehen mit strukturellen Veränderungen des Kehlkopfes einher und können die Schleimhäute, Muskeln, Nerven oder das Knorpelgewebe betreffen. Häufige Ursachen sind Entzündungen, Tumorerkrankungen, Operationen sowie der regelmäßige Konsum von Nikotin oder Alkohol.

Funktionelle Stimmstörungen entstehen durch eine beeinträchtigte Funktion des Kehlkopfes. Dazu beitragen können beispielsweise Haltungsfehler, Verspannungen, Atemprobleme oder psychische Belastungen. Mögliche Symptome sind Veränderungen des Stimmklangs, Kurzatmigkeit, häufiges Husten, Räusperzwang, Schmerzen oder Missempfindungen im Halsbereich. Möglich ist auch ein vollständiger Ausfall der Stimme, eine sogenannte Aphonie.

Redeflussstörungen (Stottern und Poltern)

Bei Redeflussstörungen wird zwischen Stottern und Poltern unterschieden. Beim Stottern wird der Redefluss durch Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden unterbrochen. Zusätzlich können weitere Begleitsymptome auftreten. Poltern zeigt sich durch einen schnellen und unregelmäßigen Redefluss. Betroffene können außerdem Auffälligkeiten in der Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Artikulation sowie Schwierigkeiten beim Formulieren zeigen. Häufig besteht beim Poltern nur ein eingeschränktes Bewusstsein für die eigene Sprechweise.

FAQ

Häufige Fragen zu Logopädie und Fachbegriffen

Viele Begriffe aus der Logopädie klingen zunächst fachlich. Hier finden Sie verständliche Erklärungen zu häufigen Themen aus der Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörtherapie sowie Hinweise dazu, wann logopädische Diagnostik oder Therapie sinnvoll sein kann.

Wann kann Logopädie sinnvoll sein?

Logopädie kann sinnvoll sein, wenn Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken oder Hören im Alltag auffällig oder belastend sind. Das kann Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung betreffen, aber auch Erwachsene nach neurologischen Erkrankungen, bei Stimmproblemen, Schluckstörungen oder nach einer CI-Implantation.

Was passiert in der logopädischen Diagnostik?

In der logopädischen Diagnostik wird genau hingesehen und hingehört: Welche Bereiche sind betroffen, welche Fähigkeiten sind bereits vorhanden und wo braucht es Unterstützung? Die Ergebnisse helfen dabei, die Therapie individuell und alltagsnah zu planen.

Wie unterstützt Logopädie im Alltag?

Logopädie setzt an den sprachlichen, stimmlichen, sprechmotorischen oder schluckbezogenen Fähigkeiten an, die im Alltag wichtig sind. Ziel ist es, Kommunikation, Verständlichkeit, Stimme, Schlucken oder Hören Schritt für Schritt zu stärken und in konkrete Alltagssituationen zu übertragen.

Was ist der Unterschied zwischen Sprachstörung und Sprechstörung?

Sprachstörungen betreffen die Sprache selbst, zum Beispiel Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis oder Wortfindung. Sprechstörungen betreffen eher die Ausführung des Sprechens, also Artikulation, Bewegungsplanung, Atmung, Stimme oder Redefluss.

Was sind Sprachstörungen?

Sprachstörungen betreffen die Sprache selbst, zum Beispiel Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis oder Wortfindung. Bei Kindern kann die sprachliche Entwicklung betroffen sein, bei Erwachsenen können Sprachstörungen auch nach neurologischen Erkrankungen auftreten. In der Diagnostik wird geschaut, welche Sprachbereiche Unterstützung brauchen.

Was bedeutet später Sprechbeginn?

Ein später Sprechbeginn bedeutet, dass ein Kind deutlich später anfängt, Wörter zu benutzen oder Sprache aufzubauen. Eine logopädische Beratung kann helfen, die Entwicklung einzuordnen, mögliche Ursachen zu betrachten und sinnvolle nächste Schritte zu besprechen.

Was sind Wortschatzdefizite und Wortfindungsstörungen?

Bei Wortschatzdefiziten fehlen Wörter oder Begriffe. Bei Wortfindungsstörungen ist ein Wort eigentlich bekannt, lässt sich im Moment aber schwer abrufen. Beides kann Gespräche, Erzählen, Lernen und Verstehen im Alltag erschweren.

Was bedeutet eine Störung der grammatischen Entwicklung?

Die grammatische Entwicklung betrifft Satzbau, Wortformen und die richtige Reihenfolge von Wörtern. Wenn diese Entwicklung erschwert ist, können Sätze unvollständig oder ungeordnet wirken. Logopädische Therapie kann helfen, sprachliche Strukturen besser aufzubauen und im Alltag sicherer zu nutzen.

Was ist mit Sprachverständnis gemeint?

Sprachverständnis bedeutet, Sprache zu verstehen: einzelne Wörter, Sätze, Fragen oder Anweisungen. Wenn das schwerfällt, kann Sprache im Alltag missverstanden werden. Das kann sich zum Beispiel beim Spielen, Lernen, in Gesprächen oder bei Aufgaben bemerkbar machen.

Was sind myofunktionelle Störungen?

Myofunktionelle Störungen betreffen die Funktion von Mund- und Gesichtsmuskulatur. Häufig geht es um ein Muskelungleichgewicht, das Sprechen, Schlucken, die Zungenlage oder auch die Zahnstellung beeinflussen kann. In der Therapie werden Wahrnehmung, Kraft und Koordination gezielt unterstützt.

Was bedeutet eine ungünstige Zungenruhelage?

Die Zungenruhelage beschreibt, wo die Zunge liegt, wenn gerade nicht gesprochen oder geschluckt wird. Eine ungünstige Zungenruhelage kann mit Schlucken, Artikulation oder Zahnstellung zusammenhängen. Logopädische Übungen können helfen, die Zungenlage bewusster wahrzunehmen und zu verändern.

Welche Rolle spielen Lippen-, Zungen-, Kau- und Schluckmuskulatur?

Lippen-, Zungen-, Kau- und Schluckmuskulatur arbeiten beim Sprechen, Essen und Schlucken zusammen. Sind Kraft, Beweglichkeit oder Koordination erschwert, kann logopädische Therapie gezielt an diesen Funktionen ansetzen und Bewegungsabläufe alltagsnah unterstützen.

Was sind Stimmstörungen?

Stimmstörungen betreffen Klang, Belastbarkeit oder Einsatz der Stimme. Die Stimme kann zum Beispiel heiser, angestrengt, leise oder schnell ermüdbar wirken. In der Stimmtherapie werden Atmung, Spannung, Stimmgebung und Resonanz betrachtet.

Was bedeuten hyperfunktionelle und hypofunktionelle Dysphonie?

Dysphonie ist ein Fachwort für Stimmstörung. Hyperfunktionell bedeutet häufig zu viel Spannung beim Stimmeinsatz, hypofunktionell eher zu wenig Kraft oder Spannung. Beide Formen können die Belastbarkeit und den Klang der Stimme beeinflussen.

Was bedeutet Rhinophonie oder Näseln?

Rhinophonie, umgangssprachlich Näseln, beschreibt einen auffälligen Stimmklang über die Nase. Dabei kann die Balance zwischen Mund- und Nasenraum verändert sein. Je nach Ursache können Resonanz, Artikulation und Verständlichkeit betroffen sein.

Was sind Sprechstörungen?

Sprechstörungen betreffen die Ausführung des Sprechens. Dazu gehören Artikulation, Sprechbewegungen, Redefluss, Atmung, Stimme und Koordination. Ziel der Therapie ist es, Verständlichkeit und Sicherheit beim Sprechen alltagsnah zu unterstützen.

Was sind Artikulationsstörungen?

Bei Artikulationsstörungen werden einzelne Laute nicht alters- oder situationsgerecht gebildet. Das kann bei Kindern auftreten, aber auch bei Erwachsenen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Hörstörungen oder neurologischen Veränderungen. Häufig geht es darum, Laute gezielt wahrzunehmen, zu bilden und in Wörter und Sätze zu übertragen.

Was ist der Unterschied zwischen phonetischen und phonologischen Störungen?

Phonetische Störungen betreffen die Lautbildung selbst, also wie ein Laut motorisch gebildet wird. Phonologische Störungen betreffen eher die Regeln, nach denen Laute in Wörtern eingesetzt oder unterschieden werden. Für die Therapie ist diese Unterscheidung wichtig, weil sich die Übungen danach richten.

Was bedeutet Rhinolalie aufgrund LKGS?

Rhinolalie beschreibt eine Sprechauffälligkeit mit verändertem nasalen Klang. LKGS steht für Lippen-, Kiefer-, Gaumen- und Segelspalte und kann Aussprache und Resonanz beeinflussen. Logopädisch können Stimme, Artikulation und Verständlichkeit begleitet werden.

Was ist Dysarthrie?

Dysarthrie ist eine Sprechstörung, bei der Bewegungen für das Sprechen erschwert koordiniert werden. Dabei können Artikulation, Stimme, Atmung und Sprechtempo betroffen sein. Die Therapie arbeitet an Verständlichkeit, Koordination und alltagsnaher Kommunikation.

Was sind Redeflussstörungen?

Redeflussstörungen verändern den flüssigen Ablauf des Sprechens. Dazu gehören vor allem Stottern und Poltern. Betroffen sein können Sprechtempo, Pausen, Wiederholungen, Blockaden oder die Verständlichkeit im Gespräch.

Was ist der Unterschied zwischen Stottern und Poltern?

Beim Stottern kommt es häufig zu Wiederholungen, Dehnungen oder Blockierungen. Beim Poltern ist das Sprechen oft sehr schnell, unregelmäßig oder schwer verständlich. Beide Formen können im Alltag verunsichern und werden in der Therapie unterschiedlich betrachtet.

Was bedeutet Entwicklungsdyspraxie?

Entwicklungsdyspraxie beschreibt Schwierigkeiten, Sprechbewegungen zu planen und gezielt auszuführen. Betroffene wissen oft, was sie sagen möchten, die Umsetzung der Bewegungen fällt aber schwer. In der Therapie werden Lautbildung und Bewegungsabläufe schrittweise aufgebaut.

Was sind auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen?

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen betreffen die Weiterverarbeitung gehörter Informationen. Das Gehör kann dabei unauffällig sein, während das Einordnen von Sprache im Alltag schwerfällt. Das kann sich zum Beispiel beim Verstehen in Geräuschsituationen, beim Unterscheiden von Lauten oder beim Merken gehörter Informationen zeigen.

Was bedeuten Richtungshören, Diskrimination und Selektion von Sprachlauten?

Richtungshören meint das Erkennen, woher ein Geräusch kommt. Diskrimination bedeutet, Sprachlaute zu unterscheiden. Selektion heißt, wichtige Sprachlaute aus anderen Geräuschen herauszufiltern. Diese Fähigkeiten sind wichtig, um Sprache im Alltag sicher zu verarbeiten.

Was bedeutet Aphasie?

Aphasie ist eine Sprachstörung nach einer neurologischen Erkrankung, zum Beispiel nach einem Schlaganfall. Betroffen sein können Verstehen, Sprechen, Wortfindung, Lesen und Schreiben. In der logopädischen Therapie wird geschaut, welche sprachlichen Bereiche unterstützt und alltagsnah geübt werden können.

Was sind sprachliche Modalitäten?

Sprachliche Modalitäten sind Bereiche der Sprache wie Verstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben. Bei einer Aphasie wird in der Diagnostik betrachtet, welche Modalitäten betroffen sind und welche Fähigkeiten im Alltag besonders unterstützt werden sollen.

Was ist Sprechapraxie?

Sprechapraxie ist eine Störung in der Planung von Sprechbewegungen. Die Muskulatur kann grundsätzlich beweglich sein, trotzdem gelingt die richtige Bewegungsabfolge beim Sprechen nicht zuverlässig. Die Therapie arbeitet daran, Sprechbewegungen gezielt aufzubauen und zu stabilisieren.

Was bedeutet Dysphagie?

Dysphagie bedeutet Schluckstörung. Dabei kann das Schlucken von Speichel, Getränken oder Nahrung erschwert sein. In der logopädischen Diagnostik und Therapie stehen Sicherheit, Wahrnehmung, Bewegungsabläufe und der Umgang mit Alltagssituationen im Mittelpunkt.

Was ist Dysodie?

Dysodie bezeichnet eine Störung der Singstimme. Sie kann sich zum Beispiel in eingeschränkter Belastbarkeit, verändertem Klang oder Unsicherheit beim Singen zeigen. Dabei können Atmung, Spannung, Stimmgebung und Tonhöhe eine Rolle spielen.

Was ist ein Cochlea-Implantat bzw. eine CI-Implantation?

Ein Cochlea-Implantat, kurz CI, ist ein Hörimplantat für bestimmte Formen von Hörstörungen. Eine CI-Implantation kann das Hören technisch unterstützen, ersetzt aber nicht automatisch das gewohnte Sprachverstehen. Nach der Versorgung müssen Höreindrücke häufig neu eingeordnet werden.

Warum kann Hörtraining nach einer CI-Implantation wichtig sein?

Nach einer CI-Implantation klingt Hören oft anders als mit natürlichem Gehör oder mit einem Hörgerät. Das Gehirn muss neue Höreindrücke Schritt für Schritt einordnen und mit Sprache, Geräuschen und Alltagssituationen verknüpfen. Hörtraining kann diesen Lernprozess im Rahmen der Nachsorge gezielt begleiten.

Christine Mörz, Logopädin in Beilstein

Christine Mörz

Erfahren, zugewandt und fachlich breit aufgestellt.

Meine Arbeit verbindet breite therapeutische Erfahrung mit kontinuierlicher fachlicher Weiterentwicklung.

In meiner Praxis für Logopädie in Beilstein begleite ich Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei Themen rund um Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken. Die Behandlung stimme ich persönlich ab und verbinde dabei Erfahrung aus Therapiezentren, Sprachförderung und regelmäßiger Fortbildung.

Ausbildung

Die Ausbildung zur staatlich geprüften Logopädin am Euro-Medizinal Kolleg in Stuttgart bildet die fachliche Grundlage für meine logopädische Arbeit.

Berufserfahrung

Vor meiner Selbstständigkeit habe ich Berufserfahrung in mehreren Therapiezentren gesammelt und unterschiedliche therapeutische Settings kennengelernt.

Behandlungsspektrum

Mein Behandlungsspektrum umfasst logopädische Störungsbilder in den Bereichen Stimme, Schlucken, Sprache und Sprechen.

Sprachförderung

Durch Kooperationen mit einer Grundschule und einer Förderschule bringe ich praktische Erfahrung in der Unterstützung sprachlicher Entwicklung mit.

Wofür ich stehe

Kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen halten mein Wissen aktuell und vertiefen unterschiedliche Bereiche der logopädischen Arbeit.

Fort- & Weiterbildungen

Fachlich in Bewegung bleiben.

Regelmäßige Fortbildungen erweitern meinen therapeutischen Blick und geben mir neue Impulse für eine fundierte, alltagsnahe Behandlung. Die folgende Auswahl zeigt die Themen, mit denen ich mich vertieft auseinandergesetzt habe.

Funktion & Bewegung

Orofaziale Funktionen & Schlucken

  • Zungenband & Co. bei Säuglingen Kompaktkurs
  • SZET-Konzept (Schlucken und Zungenruhelage effizient therapieren) Steffi Kuhrt
  • M.U.N.D.T. (Myofunktionelle Störungen umfänglich und nachhaltig diagnostizieren und therapieren)
  • AHMA (Abbau habitueller Mundatmung)
  • NF!T® (Neurofunktionstherapie)
  • Funktionelle Dysphagietherapie Dr. Gudrun Bartolome

Entwicklung & Förderung

Kindersprache, Aussprache & Lernen

  • WorT (Würzburger orthografisches Training) Dr. Petra Küspert
  • Förderung der exekutiven Funktionen bei Kindern mit schwachem Arbeitsgedächtnis Dr. Petra Küspert
  • „Stärker als Stottern“ – Stottertherapie mit Kindern und Jugendlichen von 6 bis 17 Jahren Georg Thum
  • Natürlicher Grammatikerwerb und Dysgrammatismus Dr. Silke Kruse
  • Verbale Entwicklungsdyspraxie Dr. Anne Schulte-Mäter
  • Therapie phonologischer Störungen bei Kindern Tanja Jahn

Hören & Verstehen

Cochlea-Implantat

  • Hörtraining mit CI-Trägerinnen und -Trägern (CI: Cochlea-Implantat)
  • Hörtraining mit CI-Trägerinnen und -Trägern 2 Binaurales Training
  • CI-Technik-Update für Logopädinnen und Logopäden CHC Würzburg (Comprehensive Hearing Center)

Stimme & Neurologie

Sprechen, Stimme & Aphasie

  • Behandlung der peripheren Fazialisparese in drei Schritten Passive Maßnahmen, aktive Maßnahmen und Maßnahmen gegen Synkinesien
  • Effective Noises – Plastische Artikulation Uwe Schürmann
  • Atem – Stimme – Bewegung Ökonomische Prinzipien für die Stimmtherapie · Regina Toth
  • MODAK® (Modalitätenaktivierung in der Aphasietherapie) Dr. Luise Lutz
Fachforum

Forum Kindersprache

  • Einblick in die frühe Wortschatztherapie Katrin Riederer
  • Phonologische Bewusstheit im Kindergarten- und Vorschulalter Dr. Blanca Schäfer
  • Frühes Lernen und Sprache Dr. Sabina Pauen
  • Entwicklungswege von Kindern, die früh mit Cochlea-Implantaten versorgt wurden Dr. Patricia Sandrieser
  • Sprachverstehen beim jungen Kind Susanne Mathieu
  • Die Triade in Diagnostik und Therapie früher Spracherwerbsstörungen Dr. Barbara Zollinger
  • Mehrspracherwerb in einer superdiversen Gesellschaft Weg vom monolingualen Mindset für eine gerechtere Versorgung mehrsprachiger Kinder · Prof. Dr. Wiebke Scharff Rethfeld
  • Kultursensitive Zusammenarbeit mit Eltern Judith Häusermann
  • Stottern im frühen Kindesalter Dr. Patricia Sandrieser
  • Möglichkeiten und Grenzen Unterstützter Kommunikation Dr. Kerstin Nonn
  • Kinder mit Aussprachestörungen In der Kita, bei der U-Untersuchung und in der Logopädie · Prof. Annette V. Fox-Boyer
Symposium & Kongress

Fachaustausch im Dialog

OFD-Symposium (orofaziale Dysfunktionen)

Fokus und Dialog: Die Zunge

Kongress Autismus

Zur Sprache kommen: Kinder mit atypischem und frühkindlichem Autismus

  • Vorschulkinder mit frühkindlichem oder atypischem Autismus
  • Schulkinder mit frühkindlichem oder atypischem Autismus

Kontakt und Terminvereinbarung

Meine Praxis für Logopädie in Beilstein

Kelterstraße 10
71717 Beilstein
Telefon
07062 / 97 95 778
E-Mail
info@logopaedie-beilstein.de
Öffnungszeiten
Montag bis Samstag, 7:30 bis 19:30 Uhr

Ich kann alle Leistungen nach Vereinbarung auch als Hausbesuch erbringen.

Anfahrt

Kelterstraße 10, 71717 Beilstein

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